Ich bin Sonja.
10 Fragen - 10 Antworten
Welche kleinen Dinge machen deinen Alltag besonders?
Freundlichkeit. Kleine Gesten, ehrliche Begegnungen und Momente, in denen Menschen aufmerksam miteinander sind.
Was bringt deinen Kopf auf neue Ideen?
Oft entstehen neue Ideen, wenn ich mit dem Fahrrad unterwegs bin, Musik höre und einfach losfahre.
Mit welcher fiktiven Figur würdest du gern mal ein Kreativprojekt machen?
Mit Matilda Wormwood, weil sie die Welt mit Fantasie betrachtet. So gehe ich auch an Gestaltung: neugierig und mit eigenen Ideen.
Arbeitest du mit KI?
KI ist für mich ein unterstützendes Werkzeug. Sie hilft mir beim Denken, Recherchieren und Strukturieren, auch diese Website ist teilweise mit KI-Unterstützung entstanden. Wichtig ist für mich ein bewusster Umgang: rechtliche und ökologische Aspekte mitzudenken und KI sinnvoll einzusetzen. Besonders spannend finde ich das Potenzial für Barrierefreiheit und Inklusion. Am Ende bleibt Gestaltung aber eine menschliche Entscheidung.
Welche Spuren aus deinem Leben fließen in deine Gestaltung ein?
In meine Gestaltung fließen viele persönliche Erfahrungen ein: Mein Modedesignstudium hat meinen Blick für Form, Farbe und Details geprägt. Mein Muttersein hat mir Geduld, Empathie und einen anderen Blick auf Bedürfnisse gegeben. Und der Kontakt mit Menschen mit Behinderung hat mein Bewusstsein für inklusive und zugängliche Gestaltung geschärft. All das beeinflusst, wie und für wen ich gestalte.
Warum hast du dich für die Umschulung zur Mediengestalterin entschieden?
Ich habe mich für die Umschulung entschieden, weil ich nach einer herausfordernden Zeit wieder kreativ arbeiten und mich beruflich neu orientieren wollte. Die Mediengestaltung hat mir die Möglichkeit gegeben, Gestaltung praxisnah und vielseitig zu vertiefen. Für mich ist wichtig: Wenn sich etwas nicht richtig anfühlt, wähle ich neu. Der Weg ist nicht immer leicht, aber am Ende zählt, dass ich losgehe.
Was macht dich richtig wütend?
Ungerechtigkeit. Deshalb mag ich Design: Es kann Stimmen lauter und Menschen sichtbarer machen.
Was würdest du tun, wenn du einen Monat lang keinen Rechner benutzen dürftest?
Sehr wahrscheinlich ein Kinderbuch oder eine visuelle Geschichte aus einem Sprichwort als Pop-up oder Papierarbeit. In meiner Umschulung hab ich einmal bewusst ein Projekt analog umgesetzt, und das hat mir gezeigt, wie viel Freude darin steckt.
Was kannst du nicht?
Ich kann nicht pfeifen ;-)
Was möchtest du mit deiner Gestaltung in der Welt hinterlassen?
Ich möchte mit meiner Gestaltung mehr Menschlichkeit hinterlassen. Ich glaube, dass Design und Kommunikation Menschen prägen können. Auch kleine Impulse zählen, denn Veränderung beginnt oft im Kleinen. Wenn Gestaltung dazu beiträgt, die Welt ein Stück achtsamer oder freundlicher zu machen, hat sie für mich ihren Sinn erfüllt.